Bebauungsplan Angersbach Nr. 16 „Helmsgründchen“, Wartenberg-Angersbach

Amtliche Bekanntmachung
Bebauungsplan Angersbach Nr. 16 „Helmsgründchen“, Wartenberg-Angersbach  

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Wartenberg hat in ihrer Sitzung am 02.04.2019 dem Entwurf des Bebauungsplanes Angersbach Nr. 16 „Helmsgründchen“ sowie der Begründung zugestimmt und die öffentliche Auslegung gemäß § 3 (2) BauGB beschlossen. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes befindet sich im Nordwesten des Ortsteils Angersbach. Das Plangebiet schließt sich nordwestlich an die bestehende Bebauung an und wird im Nordosten durch die Bundesstraße 254 begrenzt. Nordwestlich und südwestlich schließt sich die freie Feldflur an den Geltungsbereich an. Der Bereich umfasst Flächen mit der Flurbezeichnung „Im Helmsgründchen“. 

 

Geltungsbereich des Bebauungsplanes Angersbach Nr. 16 „Helmsgründchen“, unmaßstäblich        

 

Der Entwurf des Bebauungsplanes liegt mit Begründung gemäß § 3 (2) BauGB in der Zeit vom 18.04.2019 bis 20.05.2019 bei der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Wartenberg, Landenhäuser Str. 11, 36367 Wartenberg, Zimmer 3, öffentlich aus und kann während der Dienststunden

Vormittags:
Montag, Dienstag und Donnerstag        von 07.30 bis 12.00 Uhr
Freitag                                                   von 07.30 bis 13.00 Uhr

Nachmittags:
Montag und Dienstag                             von 13.00 bis 16.30 Uhr
Donnerstag                                            von 14.00 bis 18.00 Uhr
Mittwochs ist das Rathaus geschlossen

von jedermann eingesehen werden.

Gemäß § 4a (4) BauGB werden die Planunterlagen zusätzlich in das Internet eingestellt und können auf der Homepage www.gemeinde-wartenberg.de unter der Rubrik „Bauen und Wohnen, Bauleitplanung“ eingesehen und heruntergeladen werden.

Es liegen folgende umweltbezogene Informationen vor:

1) Fachplanung in Form des Landschaftsplanerischen Beitrages (Biotoptypenkartierung)


2) Fachplanung in Form des Umweltberichts mit Informationen und Aussagen zu den Schutzgütern Mensch, Boden und Wasser, Klima und Luft, Fläche, Kultur- und Sachgüter, Pflanzen, Tiere und biologische Vielfalt sowie Landschaftsbild und deren Wechselwirkungen untereinander – gegliedert nach den Punkten Beschreibung und Bewertung;

a) Pflanzen
Beschreibung und Bewertung der Biotop- und Nutzungstypen mit der Feststellung, dass der Planungsraum für die Pflanzen- und Tierwelt eine mittlere (Acker, versiegelte Flächen) bis hohe Bedeutung (Gehölze, Grünland) übernimmt.

b) Tiere und biologische Vielfalt
Das Artenspektrum der Vogelwelt ist als gering anzusehen. Da hinsichtlich der Reptilienfauna keinerlei Artnachweise innerhalb des Untersuchungsraumes gelangen, kommt ihm keine Bedeutung für Reptilien zu. Die Anzahl der Tagfalter und Widderchen war im Gebiet recht groß; da allerdings seltene oder gefährdete Arten fehlten, sind die Flächen nur als zeitweilig lokal bedeutsam einzustufen.

c) Boden und Wasser
Beschreibung der Geologie, natürlichen Funktion, Archivfunktion, Empfindlichkeiten und Vorbelastungen. Die Fläche des Plangebietes ist bisher nicht entwickelt, sodass der überbaubare Teil eine Neubeanspruchung von Fläche für Bebauung und Verkehrswege darstellt. Für das Schutzgut Boden kommt dem Plangebiet eine mittlere bis geringe Bedeutung zu. Durch die Bebauung des Plangebietes werden Böden mit mittlerer bis hoher landwirtschaftlicher Nutzungseignung durch Versiegelung, Bodenabtrag sowie Bodenauftrag verlorengehen. Für das Schutzgut Wasser sind keine erheblichen Auswirkungen zu erwarten.

d) Klima und Luft
Beschreibung und Bewertung der klimatischen Funktionen des Plangebietes, mit dem Ergebnis, dass das Plangebiet für den Klimahaushalt Funktionen zur Kaltluftentstehung sowie lufthygienische Ausgleichfunktionen übernimmt. Für das Lokalklima kommt dem Plangebiet aufgrund der Gehölzbestände und des Acker- und Grünlandes zusammenfassend eine mittlere Bedeutung zu.

e) Landschaftsbild
Beschreibung und Bewertung des Schutzgutes mit dem Resultat, dass dem Plangebiet aufgrund der Kleinflächigkeit und der wenigen vorhandenen Gehölzstrukturen eine mittlere Bedeutung zukommt.

f) Schutzgut Mensch
Auf den Menschen haben sowohl wohnumfeldabhängige Faktoren wie die Wohn-, Erholungs- und Freizeitfunktionen sowie Aspekte des Immissionsschutzes als auch wirtschaftliche Funktionen wie z.B. die Land- und Forstwirtschaft Auswirkungen. Im Ergebnis weist das Plangebiet eine gewisse Bedeutung für die landschaftsbezogene Erholung als Verbindung zu den sich Richtung Norden erstreckenden Wiesen- und Waldflächen auf.

g) Kultur- und Sachgüter
Beschreibung, dass Kultur- und Sachgüter im Plangebiet insgesamt von untergeordneter Bedeutung sind, auch wenn die vorhandenen Acker- und Grünlandflächen sowie die wenigen Gehölzstrukturen als Bestandteil der heutigen Kulturlandschaft anzusehen sind.

h) Fläche
Die Bedeutung der Fläche im Plangebiet ist als mittel einzustufen, da es sich überwiegend um landwirtschaftlich genutzte Flächen am Siedlungsrand bzw. um bereits überprägte Flächen handelt. Es handelt sich weder um herausragende noch um im regionalen Kontext besonders seltene Flächennutzungen.

3) naturschutzfachliche Eingriffs-Ausgleichs-Bilanzierung und Maßnahmenbeschreibung;

4) Umweltbezogene Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange zu folgenden Themenkomplexen:

a) Anregung des Forstamts Romrod sowie der Oberen Forstbehörde beim RP Gießen (Dez. 53.1F), den Abstand der Baugrenze zum Feldgehölz südwestlich des Plangebietes weiter zu wählen

b) Hinweise des Amts für Bauen und Umwelt des Vogelsbergkreises zum Wasser- und zum Bodenschutz

c) Hinweise des RP Gießen, Dez. 41.3, zu einer Altablagerung im Plangebiet und zum Bodenschutz

d) Hinweise des RP Gießen, Dez. 43.2, zum Immissionsschutz

Die Unterlagen können während der Offenlegung eingesehen werden.  

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen zu dem Entwurf von jedermann schriftlich oder zur Niederschrift bei der Gemeindeverwaltung abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können gemäß § 4 a Abs. 6 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Die zum Bebauungsplanentwurf abgegebenen Stellungnahmen werden in öffentlichen Sitzungen beraten und somit personenbezogene Daten, soweit sie für das Verfahren der Bebauungsplanaufstellung erforderlich sind, der Gemeindeversammlung und mithin der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die einschlägigen personenbezogenen Daten werden gesondert verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt von der übrigen Verwaltung der Gemeinde Wartenberg personell und organisatorisch getrennt. Es erfolgt keine Nutzung dieser personenbezogenen Daten durch eine andere Stelle für andere Verwaltungszwecke oder eine Übermittlung an eine andere Stelle bis auf das beauftragte Planungsbüro.    

Die Gemeinde Wartenberg hat gemäß § 4b BauGB für die Vorbereitung und Durchführung von Verfahrensschritten nach den §§ 2a bis 4a BauGB das Planungsbüro Koch aus Aßlar beauftragt.

Wartenberg, den 08.04.2019

Der Gemeindevorstand der Gemeinde Wartenberg

gez.
Dr. Olaf Dahlmann
Bürgermeister                (Dienstsiegel)

 

Hier können Sie die relevanten Unterlagen zum Bebauungsplanentwurf Angersbach Nr. 16 "Helmsgründchen" einsehen:

- Initiates file downloadB-Plan

- Initiates file downloadBegründung

- Initiates file downloadLandschaftsplanerischer Beitrag

- Initiates file downloadUmweltbericht

- Initiates file downloadUmweltrelevante Stellungnahmen

Bekanntmachung des Aufstellungsbeschluss B-Plan Angersbach Nr. 11.3 (3. Änderung)

Bauleitplanung der Gemeinde Wartenberg, Ortsteil Angersbach, Bebauungsplan Nr. 11.3 "Änderung und Erweiterung des Baugebietes Ost“, 3. Änderung

Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 BauGB (Baugesetzbuch) sowie Bekanntmachung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs.1 BauGB

(1) Die Gemeindevertretung der Gemeinde Wartenberg hat in ihrer Sitzung am 25.06.2019 gemäß § 2 Abs.1 BauGB beschlossen den Bebauungsplan Nr. 11 "Änderung und Erweiterung des Baugebietes Ost“ zu ändern.

(2) Die Lage des Bebauungsplans ist den Übersichtskarten zu entnehmen. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst in der Gemarkung Angersbach, Flur 12, die Flurstücke 172 tlw., 185/5, 185/6, 185/7, 185/8, 185/10. 185/11, 185/12, 185/14, 185/16, 185/17, 188/14 tlw., 188/15 tlw., 192/13, 192/14, 192/15, 193/8, 193/9, 195/23, 195/24 tlw., 195/26 tlw., 234/10, 234/11, 255/1 tlw.

(3) Wesentliche Planziele sind u.a. die Anpassung der Grundflächenzahlen, der maximal zulässigen Gebäudehöhen und der Baugrenzen um eine effizientere Grundstücksausnutzung für die Erweiterungs- und Ansiedlungsabsichten bereits ansässiger bzw. ansiedlungswilliger Betriebe ermöglichen zu können. Die Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgt im zweistufigen Regelverfahren.

(4) Gemäß § 2 Abs. 4 und § 2a BauGB wird eine Umweltprüfung für das Bauleitplanverfahren durchgeführt, in der die voraussichtlich erheblichen Umwelteinwirkungen ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet werden. Die Unterrichtung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs.1 BauGB erfolgt gemäß den Vorgaben des BauGB und dient im Hinblick auf die Ermittlung des erforderlichen Umfangs und Detaillierungsgrades der Umweltprüfung nach § 2 Abs.4 BauGB.

(5) In Ausführung des § 3 Abs.1 BauGB (frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit) liegt der Vorentwurf des Bebauungsplanes (inkl. Begründung) in der Zeit vom 15.07.2019 – 16.08.2019 einschließlich in der Gemeindeverwaltung Wartenberg, Landenhäuser Straße 11, 36367 Wartenberg, während der üblichen Dienststunden

Vormittag
Montag, Dienstag und Donnerstagvon 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Freitagvon 07.30 Uhr bis 13.00 Uhr
Nachmittag
Montag und Dienstagvon 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Donnerstagvon 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Mittwoch ist das Rathaus geschlossen

zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. In dieser Zeit ist Gelegenheit gegeben sich über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung zu informieren und schriftlich oder zu Protokoll zu äußern.

(6) Gemäß § 4b BauGB hat die Gemeinde Wartenberg ein Planungsbüro mit der Planung und Durchführung des Verfahrens nach BauGB beauftragt.

Übersichtskarte 1

 

Übersichtskarte 2

 

Wartenberg, den 03.07.2019

Der Gemeindevorstand der Gemeinde Wartenberg                

Dr. Dahlmann
Bürgermeister        (Dienstsiegel)    

 

Alle relevanten Planunterlagen zu der Änderung des B-Plan Angersbach Nr. 11.3 Änderung und Erweiterung des Baugebietes Ost, 3. Änderung finden Sie hier: